
Auals e Dutgs – Traditionelle Bewässerung in Graubünden
Veranstaltung
Hängende Wasserleitungen am Crap Uera
Begehung · Sa, 12.09.2026, 14–15:30 Uhr
Trin Mulin, GR · keine Anmeldung nötig
Blog-Tipp: Aual-Wanderungen
„Zu Fuss unterwegs – Wander-Blog über traditionelle Bewässerung
Verschwundene Bewässerungsgräben wieder sichtbar machen – mit dem Höhenmodell swissALTI3D

Aua Viva 2026
Netzwerktreffen zur traditionellen Bewässerung in Graubünden – 06.02.2026 in Thusis
Was ist traditionelle Bewässerung? Fragen und Antworten
Was ist traditionelle Bewässerung?
Man könnte sogar sagen “Künstliche Bewässerung”! Bevor die mechanische Bewässerung mit Sprinklern und Pumpen aufkam, wurden viele Wiesen bewässert, indem das Wasser von Bergbächen, Quellen und Gletschern mit Hilfe von Gräben oder Kanälen auf diese Wiesen umgeleitet wurde.
Warum wurden die Wiesen bewässert?
In erster Linie, um das Wachstum und den Ertrag von Heu zu steigern. In vielen sogenannten inneralpinen Trockentälern regnet es im Frühjahr und Sommer sehr wenig. Im Unterengadin etwa misst man in Scuol nur rund 700 mm Niederschlag pro Jahr, im Münstertal etwa 757 mm. Zum Vergleich: Im Schweizer Mittelland fallen meist 1000 bis 1500 mm. Das Wasser aus manchen Bergbächen oder das Schmelzwasser von Gletschern enthält viele Mineralstoffe und förderte so zusätzlich das Wachstum und die Qualität der Wiesen.
Macht mit!
Kennt ihr einen Bewässerungsgraben oder -kanal in eurer Gegend? Oder habt ihr einen Aual, Dutg, Canal oder Solc unterwegs bei einer Wanderung oder Velotour entdeckt? Schickt uns eure Fotos!


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